Textilveredelung durch Transferdruck



Flock- und Flexdruck 
sind sehr hochwertige Textildruckvarianten. Sie zeichnen sich durch Ihre hohe Waschbeständigkeit und Lichtechtheit aus. In der Regel halten diese Drucke deutlich länger als das eigentlich zu bedruckende T-Shirt oder Textil.

Wir fertigen für Sie Folienflock- und Folienflexdrucke. Die Aufdrucke werden hierbei mittels eines Schneideplotters aus einer Materialfolie geschnitten und dann mittels einer Transferpresse auf das zu bedruckende Material gepresst. 
Natürlich können so auch mehrfarbige Aufdrucke produziert werden, welche dann je Farbe einfach nacheinander auf das Textil gepresst werden.
Flock- und Flexdruck unterscheiden sich nur in den eingesetzen Materialien. Flockfolie ist eine etwas dickere Folie und fühlt sich samtartig an. Flexfolie ist dagegen deutlich dünner und daher auch dehnfähig. Flexfolie sieht nach dem Druck ähnlich wie ein Siebdruck aus, ist aber gegenüber Siebdruck deutlich waschbeständiger.

 

Mit einem Schneidplotter wird die Folie exakt ausgeschitten.

Digitaldruck
bietet noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten. Ihr Motiv wird ganz einfach auf ein Flexfolie oder Flock-Material gedruckt, an den Rändern sauber ausgeschnitten und dann auf das Textil mit einer Transferpresse heiss aufgepresst und dauerhaft verschweißt.
Dieses Verfahren eignet sich auch mit speziellen Folien für Aufkleber, Auto- und Schaufenster- Beschriftungen, und ist bis zu 4 Jahre UV- bständig.

So entsteht ein Transferdruck

 

1. Schritt: Wir benötigen für den ersten Schritt eine Datei, die das Motiv in einem Vektorformat darstellt. Programme, die Vektorbilder erzeugen können sind zum Beispiel CorelDraw, Adobe Illustrator und Macromedia Freehand. Wichtig ist, dass das Logo auch als Vektor gezeichnet und nicht einfach ein anderes Bild wie Jpeg, Gif oder Bitmap einbettet ist. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Datei verwendbar ist, nehmen Sie einfach  Kontakt zu uns auf.

Das Motiv kann auch für den Flexdruck ruhig mehrfarbig sein. Die Farben dürfen aber nicht verlaufen. Anders als beim Flockdruck können beim Flexdruck auch Farben übereinander gedruckt werden. Für Jede Farbe müssen die folgenden Schritte einmal durchlaufen werden.

2. Schritt: Im nächsten Schritt wird die Datei mit Hilfe eines sogenannten Schneideplotters in einen grossen Bogen Flexkfolie ausgeschnitten. Der Plotter fährt jede Linie im Bild mit einem scharfen Messer auf der Folie nach. Auf diese Weise entsteht das Motiv zuerst spiegelverkehrt auf der Folie.

Die Flexkfolie gibt es genau wie die Flockfolie in Zahlreichen Farben.

3. Schritt: Der dritte Schritt findet in reiner Handarbeit statt. Jetzt werden alle Folienteile, die nicht zm Motiv gehören fein säuberlich von der Trägerfolie entfernt. Je nach Motiv kann das durchaus etwas länger dauern und zu einem echten Geduldsspiel werden.

Das Ergebniss nach dem "Entgittern" ist das reine Motiv spiegelverkehrt auf der Trägerfolie fertig für Schritt 4.

4. Schritt: Nun wird das Motiv mitsamt Trägerfolie auf dem Textil ausgerichtet. Mit hohem Druck und hoher Temperatur wird die Flexkfolie auf das Textil gepresst. Dabei schmilzt ein Heisskleber auf der Rückseite der Folie, der sich nun dauerhaft mit dem Stoff des Textil verbindet.

Das Ausrichten und Aufpressen auf dem Textil erfolgt in Handarbeit, weshalb bei mehreren Aufträgen mit dem gleichen Motiv durchaus geringe Abweichungen in der Druckposition auftreten können.

5. Schritt: Im fünften und letzten Schritt wird nur noch die Trägerfolie vom Motiv entfernt. Vom Pressen können noch kleinere Rückstände oder Druckstellen auf dem Textil zu sehen sein, die sich leider nicht vermeiden lassen. Spätestens nach dem ersten Waschen sind diese aber  verschwunden.

Gewaschen werden kann die Textil bei bis zu 40° auf links gedreht. Trockner lieber nicht. Bügeln nur mässig warm, aber auch auf links. So bleibt der Druck lange schön ohne zu verblassen.